Auf Ihrem Weg zum Kunden
Kommentar von Klaus-Peter Wagenführ, present Beratung und Training
Hamburg, www.ihr-weg-zum-kunden.de,
10.10.2010:
Regelmäßig halte ich Seminare vor russisch sprechenden Managern in Deutschland oder Russland über Marketing, Vertrieb oder Unternehmenskommunikation. Oft geht das in englisch, in vielen Fällen aber verläuft ihr-weg-zum-kunden über einen Dolmetscher. Ebenso müssen dann die verwendeten Unterlagen aus dem deutschen oder englischen ins russische übersetzt werden. Und da gibt es doch beträchtliche Unterschiede. Manchmal werden Übersetzungen von PowerPoint- oder auch Keynote-Präsentationen von anonym gebliebenen Mitarbeitern eines Übersetzungsbüros erstellt, die mit der heute gebräuchlichen Übersetzungssoftware keinen Vergleich scheuen (und anscheinend auch um die Wette übersetzen) müssen. In einem Marketing-Workshop muss ich mich aber auf meine Slides, die ich zeige, wirklich verlassen können, genauso wie auf das übersetzte gesprochene Wort. Nur wer sich mit dem Thema, das er übersetzt, wirklich auseinander setzt, kann zuverlässig das richtige Wort in der anderen Sprache finden. Sonst droht die Gefahr, dass die Kommunikation ins leere läuft. Und nicht immer ist das Ergebnis so einer Übersetzung zumindest lustig. Auf einem meiner Workshops mit russischen Seminarteilnehmern, bei dem es unter anderem um Spiral Dynamics ging, habe ich erlebt, wie der Begriff "Entertainer" (im Sinne eines Menschen, der gern kommuniziert und es liebt, von anderen geschätzt zu werden) zu einem schlichten "Künstler", sogar auch „Maler“ mutierte. Oder, auch schön, der Begriff "Unternehmensorganisation" wurde einmal im russischen zu "stark organisierte Unternehmen". Weitere Beispiele solcher Transformationen werden in einem anderen Kommentar in diesem Blog zitiert. Neulich erzählte mir Valerij Tomarenko, mit dem ich auf meinen deutsch-russischen und englisch-russischen Trainings so häufig arbeite, wie er gerade auf einer technischen Schulung bei einem Hersteller von Streckblasmaschinen für Kunststoffflaschen eine Mutation von PET-Flaschen zu „bottles for pets“, also Flaschen für Haustiere, erlebte. Da bleibe ich liebe bei meinem „Künstler“. Übrigens, wie die Kommunikation ebenso lustig auch ohne gesprochenes oder geschriebenes Wort verlaufen kann, können Sie bei uns auf ihrem-weg-zum-kunden gleich sehen. Schauen Sie sich einfach den kleinen belgischen Film an und danach werden Sie mindestens ein Schmunzeln im Gesicht haben. Garantiert.
Regelmäßig halte ich Seminare vor russisch sprechenden Managern in Deutschland oder Russland über Marketing, Vertrieb oder Unternehmenskommunikation. Oft geht das in englisch, in vielen Fällen aber verläuft ihr-weg-zum-kunden über einen Dolmetscher. Ebenso müssen dann die verwendeten Unterlagen aus dem deutschen oder englischen ins russische übersetzt werden. Und da gibt es doch beträchtliche Unterschiede. Manchmal werden Übersetzungen von PowerPoint- oder auch Keynote-Präsentationen von anonym gebliebenen Mitarbeitern eines Übersetzungsbüros erstellt, die mit der heute gebräuchlichen Übersetzungssoftware keinen Vergleich scheuen (und anscheinend auch um die Wette übersetzen) müssen. In einem Marketing-Workshop muss ich mich aber auf meine Slides, die ich zeige, wirklich verlassen können, genauso wie auf das übersetzte gesprochene Wort. Nur wer sich mit dem Thema, das er übersetzt, wirklich auseinander setzt, kann zuverlässig das richtige Wort in der anderen Sprache finden. Sonst droht die Gefahr, dass die Kommunikation ins leere läuft. Und nicht immer ist das Ergebnis so einer Übersetzung zumindest lustig. Auf einem meiner Workshops mit russischen Seminarteilnehmern, bei dem es unter anderem um Spiral Dynamics ging, habe ich erlebt, wie der Begriff "Entertainer" (im Sinne eines Menschen, der gern kommuniziert und es liebt, von anderen geschätzt zu werden) zu einem schlichten "Künstler", sogar auch „Maler“ mutierte. Oder, auch schön, der Begriff "Unternehmensorganisation" wurde einmal im russischen zu "stark organisierte Unternehmen". Weitere Beispiele solcher Transformationen werden in einem anderen Kommentar in diesem Blog zitiert. Neulich erzählte mir Valerij Tomarenko, mit dem ich auf meinen deutsch-russischen und englisch-russischen Trainings so häufig arbeite, wie er gerade auf einer technischen Schulung bei einem Hersteller von Streckblasmaschinen für Kunststoffflaschen eine Mutation von PET-Flaschen zu „bottles for pets“, also Flaschen für Haustiere, erlebte. Da bleibe ich liebe bei meinem „Künstler“. Übrigens, wie die Kommunikation ebenso lustig auch ohne gesprochenes oder geschriebenes Wort verlaufen kann, können Sie bei uns auf ihrem-weg-zum-kunden gleich sehen. Schauen Sie sich einfach den kleinen belgischen Film an und danach werden Sie mindestens ein Schmunzeln im Gesicht haben. Garantiert.